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Die Grunderwerbsteuer fällt beim Erwerb einer Immobilie an. Sie steht den Bundesländern zu und wird von diesen an die entsprechenden Kommunen weitergeleitet. Die Bemessungsgrundlage betrug bis 2006 einheitlich in Deutschland 3,5 % des Kaufpreises der Immobilie. Seit dem 01.09.2006 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen. Als erstes Bundesland erhöhte Berlin die Grunderwerbsteuer 2007 auf 4,5 %. Mittlerweile überbieten sich die Länder in der Höhe des Steuersatzes und regelmäßig erhalten wir Nachrichten über eine neue Erhöhung.

Für die einzelnen Bundesländer gelten folgende Sätze für die Grunderwerbsteuer (Stand 01.01.2015):

                

Bundesland Steuersatz  
Baden-Württemberg

5,0 %

 
Bayern

3,5 %

 
Hessen

6,0 %

 
Saarland

6,5 %

 
Rheinland-Pfalz

5,0 %

 
Thüringen

5,0 %

 ab dem 01.01.2017 Erhöhung auf 6,5 %
Nordrhein-Westfalen

6,5 %

 
Sachsen

3,5 %

 
Sachsen-Anhalt

5,0 %

 
Niedersachsen

5,0 %

 
Brandenburg

6,5 %

 
Berlin

6,0 %

 
Bremen

5,0 %

 
Hamburg

4,5 %

 
Mecklenburg-Vorpommern

5,0 %

 
Schleswig-Holstein

6,5 %